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VG Pfaffenhausen  |  E-Mail: poststelle@vgem-pfaffenhausen.de  |  Online: http://www.vgem-pfaffenhausen.de

Konzeption

Deckblatt Konzeption

Inhaltsverzeichnis

 

Vorwort                                            

Unser Leitsatz                                   

Über unsere Kindertagesstätte            

Bild vom Kind                                    

Bild von den Pädagogen                     

Bild von den Eltern / von der Familie   

Pädagogische Arbeit                          

Struktur der Kindertagesstätte           

Übergänge in der Kindertagesstätte    

Vernetzung                                       

Organisatorisches                              

Qualitätssicherung                             

Tagesablauf                                        

 

 

 

 

 

Vorwort

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
liebe Eltern, liebe Interessierte,

Ihnen liegt hier die Konzeption unserer Kindertagesstätte (Kita) St. Christophorus vor. Sie wurde vom Team der Kita erarbeitet um Ihnen unsere Einrichtung darzustellen, zu erläutern auf welcher Grundlage die erzieherische Arbeit aufbaut und wie die Arbeit in der Betreuung und Bildung der Kinder gestaltet wird.
Wir präsentieren Ihnen grundlegende Informationen zur Einrichtung sowie zur pädagogischen Arbeit. Natürlich unterliegt auch diese Konzeption einer stetigen Bewertung und ist somit kein starres Gebilde sondern versteht sich als Zielsetzung, die im internen kollegialen Dialog und auch in der Begegnung mit den Kindern und Eltern fortgeschrieben wird.
Eines sei vorweg genommen, im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Kinder mit ihren Bedürfnissen.
Der Markt Pfaffenhausen nimmt seine Verantwortung als Träger der Einrichtung ernst, das kann ich Ihnen versichern. So versuchen wir in der Kita bestmögliche Bedingungen sowohl für die Beschäftigten als auch für die Kinder zu bieten.
Ich hoffe, dass sämtliche Fragen die Sie haben durch die Lektüre dieser Konzeption beantwortet werden und danke dem Team der Kita für die Erstellung derselben und die täglich geleistete kompetente Arbeit.

Mit freundlichen Grüßen

 

Franz Renftle
Erster Bürgermeister

 

 

 

 

 

 

 

 


Wir stellen uns vor

 

 

 

Unser Leitsatz

„Gebildet werden kann man nicht, bilden muss man sich selbst“.

Prof Dr. Gerd E. Schäfer

 

 

Über unsere Kindertagesstätte

Träger

Marktgemeinde Pfaffenhausen

Hauptstraße 34

87772 Pfaffenhausen

Tel.: 08265/9698-0

E-Mail: pfaffenhausen@vgem-pfaffenhausen.de

 

 

Rechtlicher Auftrag

 

 

Bayerisches Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz mit

 

Bayrischem Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung

BayKiBiG Art. 4 Abs. 1
Die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern liegt in der vorrangigen Verantwortung der Eltern; Eltern im Sinne dieses Gesetzes sind die jeweiligen Personensorgeberechtigten. Die Kindertageseinrichtung und die Tagespflege ergänzen und unterstützen die Eltern hierbei. Das pädagogische Personal hat die erzieherischen Entscheidungen der Eltern zu achten.

SGB VIII § 22 Abs. 2
Tageseinrichtungen für Kinder und Kindertagespflege sollen

  1. die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit fördern,
  2. die Erziehung und Bildung in der Familie unterstützen und ergänzen,
  3. den Eltern dabei helfen, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können.

 

Kinderschutzauftrag § 8a SGB VIII

Jedes Kind hat das Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. Wesentlich sind dabei insbesondere auch das Recht auf gesundes Aufwachsen sowie der effektive Schutz des Kindeswohls. Die Pflege und Erziehung des Kindes ist Pflicht und Recht der Eltern. Durch den § 8a SGB VIII gibt es einen gesetzlich verankerten Schutzauftrag, zu dem wir verpflichtet sind.

Unser Ziel ist Sicherstellung eines effektiven Kinderschutzes und dessen kontinuierliche Weiterentwicklung.

Dafür sind die Zusammenarbeit mit den Eltern und die Vernetzung mit unterschiedlichen Institutionen, wie Träger, Jugendamt, Polizei und Kinder- und Jugendhilfe sehr wichtig. Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit stehen präventive Angebote und Maßnahmen.

Bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung SGB VIII § 8a gehen wir nach einem von unserer Aufsichtsbehörde vorgegebenen Ablaufschema vor:
Beobachtung im Alltag
à Dokumentation à Austausch im Team, mit Träger und Eltern à Risikoabschätzung mit der insoweit erfahrenen Fachkraft (ISEF)

Sollte Gefahr im Verzug sein, sind wir verpflichtet unverzüglich das Jugendamt zu informieren. In diesem Fall geht Kinderschutz vor Datenschutz.

 


Lage

 

Die Kindertagesstätte St. Christophorus liegt im Ortskern von Pfaffenhausen. Sie wurde 2014 gebaut nach den Anforderungen des BayKiBiG, SGB VII § 22 und des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans, sowie der Handreichung für die pädagogische Arbeit mit unter Dreijährigen und den Bildungsleitlinien.

 

 

Einzugsgebiet

 

Pfaffenhausen, Egelhofen, Schöneberg, Weilbach und Heinzenhof

 

Platzangebot

 

Unsere Kindertagesstätte bietet Platz für 129 Kinder aufgeteilt auf 100 Kindergartenplätze und 29 Krippenplätze.

 

Öffnungszeiten

 

Wir haben von Montag bis Freitag von 07:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

 

Schließzeiten

 

3 Wochen im August, in den Weihnachtsferien, ein Tag Betriebsausflug, evtl. einzelne Tage für Teamfortbildungen oder Konzeptionstage

 

 

Pädagogisches Personal

 

 

Jede Stammgruppe im Kindergarten wird mit einer Fachkraft und einer Ergänzungskraft belegt.
In der Krippe wird die Fach- und Ergänzungskraft von einer dritten Kraft unterstützt.
Bei Bedarf wird das Stammteam zusätzlich von einer Sprachkraft, Inklusionskräften und Auszubildenden erweitert.

 

Pädagogische Ausrichtung

 

 

Reggio-orientierte Pädagogik



 

Jedes Kind ist von Geburt an ein vollwertiger Mensch.

 

 

Jedes Kind ist ein Individuum.

Es ist einzigartig in seiner Persönlichkeit, hat eine eigene Meinung, seine eigene Art zu sehen, zu fühlen, zu denken und sich zu äußern.

 

 

Das Kind ist aktiver Konstrukteur seiner Welt, seines Selbst und seines Wissens.

Kinder sind neugierige, eifrige Forscher und Gestalter, sie setzten sich motiviert mit ihrer Umwelt auseinander.

 

 

Das Kind setzt sich über „100 Sprachen“ mit der Welt auseinander, z.B. durch Gestaltung, Sprache, Gestik, Mimik, Tanz, Musik usw.

 

 

Jedes Kind ist ein soziales Wesen. Es lernt in der Gemeinschaft Orientierung, Anerkennung, Rücksichtnahme, Toleranz, Regeln und Grenzen, Struktur, Vorbilder und Werte.

 

Jedes Kind ist Mitglied unserer demokratischen Gesellschaft. Somit hat es das Recht, seine Lebenswelt aktiv mitzugestalten. In Kinderkonferenzen beteiligen sich die Kinder aktiv am Tagesablauf, dem pädagogischen Alltag oder Entscheidungen, die die ganze Kita betreffen.

 

 

Jedes Kind ist einzigartig und Vielfalt ist bei uns Normalität. Inklusion bedeutet für uns, dass jedes Kind, unabhängig von seiner körperlichen, seelischen oder geistigen Verfassung, unabhängig von seiner Herkunft, seinem Geschlecht, seinem Glauben oder seiner Kultur ganz selbstverständlich in unserer Kita-Gemeinschaft lebt und diese mitgestaltet.

 

 

„Kinder sind ebenso wie Dichter, Musiker und Naturwissenschaftler – eifrige Forscher und

Gestalter.“

 

Loris Malaguzzi

 

 

 

 

Wir sind wichtige Bezugspersonen, die die Kinder einfühlsam auf ihrem Entwicklungsweg begleiten.

Als Lernbegleiter beobachten und dokumentieren wir die Lernprozesse der Kinder. Wir unterstützen sie bei ihren Forschungen, indem wir eine lernvorbereitende Umgebung schaffen.

Dabei gehen wir sowohl vertrauensvoll und wertschätzend, als auch respektvoll und motivierend auf sie ein.

Wir hören die Meinungen und Beiträge der Kinder und nehmen diese an.

Als „Regisseure“ gestalten wir den pädagogischen Alltag bestmöglich für und mit den Kindern.

Dazu bieten wir themenübergreifende Förderperspektiven für alle Kompetenzbereiche.

 

Unsere Kompetenzen zeigen sich durch:

-       eine positive Grundhaltung

-       Teamfähigkeit

-       Kommunikationsfähigkeit

-       die Bereitschaft sich weiter zu bilden

-       Kooperationsfähigkeit

-       Weltoffenheit und Offenheit für neue Impulse

-       Selbstreflektion

-       Konsequenz

-       Strukturiertheit

 

 

 

„Wir erziehen Kinder nicht,

wir assistieren ihnen!“

 

Prof. Tassilo Knauf

 

 

 


Wir sehen Eltern als Expertinnen und Experten ihrer Kinder an. In unserer pädagogischen Arbeit werden die Eltern gleichberechtigt mit einbezogen. Deshalb ist uns ein regelmäßiger Kontakt wichtig. Wir treten für eine Erziehungspartnerschaft auf Augenhöhe ein.
Dazu bieten wir jährlich ein Entwicklungsgespräch, nach Bedarf Aufnahmegespräche, Reflexionsgespräche, Tür- und Angelgespräche sowie Gespräche bei anfallenden Themen.
Außerdem finden jährlich Gruppen interne und nach Bedarf themenorientierte Elternabende statt.

Die Eltern, bzw. die Familien, sind wichtige Mitglieder in der Gemeinschaft der Kindertagesstätte und können mit ihren Kompetenzen zum Gelingen dieses Systems beitragen.

Neben den Kindern erleben auch unsere Eltern die Kindertagesstätte als Ort der Begegnung.
Dabei werden sie in die Fest- und Feiergestaltung aktiv miteinbezogen.

Kinder, Eltern und ErzieherInnen bilden ein Wirkungsgefüge, in dem alle versuchen, für eine optimistische Grundstimmung und eine positive emotionale Beziehung untereinander zu sorgen. So sind dann auch Bildung und Erziehung in der Kindertagesstätte eine Gemeinschaftsaufgabe von ErzieherInnen, Eltern und Kinder.

 

 

„Die Eltern haben das Recht, sich aktiv an den Erfahrungen des Wachsens, des Sorgens und der Bildung der eigenen Kinder zu beteiligen, die sie einer öffentlichen Einrichtung anvertrauen.“

 

Aus der „Erklärung der drei Rechte“ der

reggianischen Kitas

 

 

Pädagogische Arbeit

Reggio-Pädagogik
Die Reggio-Pädagogik entstand nach dem zweiten Weltkrieg in der norditalienischen Stadt Reggio Emilia aus einer Elterninitiative und einem tiefen Bedürfnis nach Demokratie. Eltern, Kinder und pädagogisches Personal haben hier gleichermaßen die Möglichkeit den Kita-Alltag mitzubestimmen und ihn zu gestalten. Im Zentrum dieser Pädagogik steht das Kind mit seinen „100 Sprachen“. Über diese drückt es sich aus, kommuniziert mit der Welt und macht sich diese zu eigen.

 

Ein Kind ist aus hundert gemacht.

Ein Kind hat hundert Sprachen, hundert Hände, hundert Gedanken, hundert Weisen zu denken, zu spielen, zu sprechen.

Hundert, immer hundert Weisen zu hören, zu staunen, zu lieben, hundert Freuden zu singen und zu verstehen.

Hundert Welten zu entdecken, hundert Welten zu erfinden, hundert Welten zu träumen.

 

Loris Malaguzzi

 

Die Reggio-Pädagogik wurde 1991 von der UNESCO als die weltweit beste Pädagogik zur Erziehung von Kindern im Alter von 0 – 6 Jahren anerkannt.

Elemente der Reggio-orientierten Pädagogik

Der Raum
Kinder setzten sich intensiv und interaktiv mit ihrer Umwelt auseinander. Von Geburt an beschäftigen sich Kinder mit Räumen – sie nehmen sie wahr und erfahren sie. Hierzu gehört allerdings mehr, als nur die Räume und deren Ausstattung in der Kita. Es umfasst das gesamte, von den Kindern erschließbare Umfeld. Der „ Raum als dritter Erzieher“ gibt den Kindern einerseits Geborgenheit (Bezug) und andererseits Herausforderung (Stimulation).

Je nach den Interessen und Bedürfnissen der Kinder werden die Räume vom pädagogischen Personal umgestaltet, damit eine lernvorbereitende und sprachanregende Umgebung entsteht.

 

 

Dafür stehen den Kindern in unserer Einrichtung zahlreiche Räumlichkeiten zur Verfügung.

-       Gruppenraum mit zweiter Ebene, zwei Funktionsräumen und überdachter Terrasse

-       Bewegungsraum

-       Rollenspielbereich / Konstruktionsraum

-       Atelier

-       Lernwerkstatt

-       Turnhalle

-       Kinderbistro

-       Medienraum

-       Schlafraum

-       Elterncafé

-       Garten

In unserer Form der Öffnung haben die Kinder Zugang zu all diesen Räumlichkeiten, dabei werden sie vom pädagogischen Personal begleitet und unterstützt.

Bildung und Lernen
Der pädagogische Alltag in der Kindertagesstätte vereint bereichsübergreifende Bildungsprozesse und ganzheitliche Kompetenzentwicklung. Er bietet einen idealen Rahmen dafür, alle Basiskompetenzen zu entwickeln.

Hier werden die Ideen der Kinder werden aufgegriffen und in Projekten weiterverfolgt. Dies fördert in besonderem Maße ihr Selbstkonzept und ihre Selbständigkeit. Indem die Kinder ihren Bildungsprozess maßgeblich mitgestalten, stärken sich auch ihre kommunikativen Kompetenzen und ihre Fähigkeiten, sich in einem sozialen Gefüge zu positionieren und zu behaupten. Jeder begegnet dem Anderen mit Sensibilität, Respekt und erkennt, dass Vielfalt eine große Bereicherung darstellt.

In unserer Reggio-orientierten Arbeitsweise ergeben sich gemäß dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan folgende pädagogische Schwerpunkte:

Die Kinder werden in ihrer Einzigartigkeit bestärkt und erleben sich in der Gemeinschaft als wertvolle, gleichberechtigte Mitglieder.
Hier erfahren sie Orientierung und die Bedeutung von allgemeingültigen Werten, als Grundlage einer funktionierenden Gesellschaft.
In der KiTa-Gemeinschaft beteiligen sich die Kinder demokratisch an Entscheidungen, tragen diese mit und übernehmen so Verantwortung.
So entwickeln sie eine positive Lebenseinstellung und erfahren lebenspraktische Unterstützung für Körper, Geist und Seele.
Indem sie bei uns die Möglichkeit haben ihren Bedürfnissen und Interessen nachzugehen, erleben sich die Kinder als motivierte Forscher und Entdecker und entwickeln lernmethodische Kompetenzen.
Über alltagsintegrierte Sprachförderung und Literacy entwickeln die Kinder Sprache weiter und erfahren diese ebenso wie ihren Körper oder Bilder als kreatives Ausdrucks- und Austauschmittel.
Neben dem kompetenten Umgang mit Medien gehören Umweltschutz, Naturwissenschaften, Mathematik, Musik, Kunst und Kultur zu den wesentlichen Bildungsbereichen in unserer KiTa.

 

Die Kinder werden widerstandsfähiger gegenüber den vielfältigen Anforderungen in unserer Gesellschaft (Resilienz) und sind so bestens auf die Schule und das Leben vorbereitet.

Unsere Kindertagesstätte ist eine „Sprach-KiTa: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist.“

Denken und Sprechen sind eng miteinander verbunden. Über die alltagsintegrierte Sprachförderung motivieren wir die Kinder, ihre Gedanken und Gefühle offen zu äußern (verbal wie nonverbal), mit anderen ins Gespräch zu kommen und den Dingen in der Welt einen Namen zu geben.
Sprachliche Bildung wird im Rahmen des Bundesprogramms als eine Querschnittaufgabe verstanden. Es geht dabei nicht um ein pädagogisches Zusatzangebot, sondern um eine grundsätzliche Aufgabe des pädagogischen Arbeitens.                                                                                                                       Die Sprachfachkraft hat im Team eine Schlüsselrolle inne, weil sie sozusagen und im positiven Sinne „Neben dem Alltag“ steht. Sie kann sich mit voller Konzentration einem einzelnen Thema – dem Thema Sprache und sprachliche Bildung – widmen und den Fokus ganz darauf setzen.
Der Sprachexpertin ist es möglich, die Gesamtsituation zu analysieren und dann neue, hilfreiche Impulse für die Spracherziehung zu erarbeiten und in der Einrichtung zu integrieren.

Die Beherrschung der deutschen Sprache und die Fähigkeit zur Kommunikation verbessern die Startchancen der Kinder in der Schule.
Hierfür bieten wir zusätzlich den „Vorkurs Deutsch“ an. Es nehmen jene Kinder mit und ohne Migrationshintergrund teil, die einer gezielten Begleitung und Unterstützung bei ihren sprachlichen Bildungs- und Entwicklungsprozessen bedürfen.
Dieser Kurs beinhaltet insgesamt 240 Stunden, die jeweils zur Hälfte in der Schule im Kindergarten stattfinden. Diese 120 Stunden werden in unserer Einrichtung im vorletzten und letzten Kindergartenjahr durchgeführt.

Spielhandlungen
Spielen bedeutet nachhaltiges Lernen. Im Spiel setzt sich das Kind aktiv mit der Umwelt auseinander, erweitert sein Erfahrungsfeld und entwickelt ein Verständnis darüber, wie die Dinge funktionieren. Für die Konstitution eines positiven Selbstbildes ist es besonders wertvoll, dass sich das Kind beim Spielen als eigenständige Persönlichkeit mit individueller Identität erlebt. Die sozialen, emotionalen, sprachlichen, motorischen und kognitiven Fähigkeiten entwickeln sich dabei ganz selbstverständlich weiter.

 

„Das Spiel ist die höchste Form der Forschung“

 

Albert Einstein

 

Gemeinschaftshandlungen
Die Kindertagesstätte bietet einen geeigneten Rahmen, um Kindern Perspektiven für ein angemessenes Miteinander in der Gesellschaft zu eröffnen. Statt der einzelnen Gruppen wird die ganze Kindertagesstätte als Gemeinschaft angesehen. Die Kinder können an Entscheidungen in der Einrichtung teilhaben und den Alltag mitbestimmen. Im pädagogischen Alltag setzen sich die Kinder nicht nur in Beziehung zu den Dingen, sondern auch zu den anderen Kindern. Die Beziehungen zu Freunden, aber auch zu den Eltern und Erziehern, stellen eine wichtige Motivation und Ressource für die Entwicklung und das Lernen in der Gemeinschaft dar. Dabei spielen die Interaktionen der Kinder untereinander eine besonders große Rolle.

Erziehung ist demnach nicht das Ergebnis der Handlungen und Fähigkeiten Einzelner, sondern ist nur innerhalb eines gemeinschaftlichen Prozesses zu realisieren.

 

 

„Die kindliche Entwicklung stellt sich demnach nicht als individuelle Angelegenheit dar, sondern als ein Prozess, der sich innerhalb einer Gemeinschaft vollzieht“

 

Loris Malaguzzi

 

Projektarbeit

Die Grundlage für eine pädagogisch wertvolle Projektarbeit stellt die „wahrnehmende Beobachtung“ dar. Dabei werden die Kinder alleine oder in Interaktionen intensiv beobachtet und deren Handlungen und Ideen dokumentiert. So erkennt das pädagogische Personal ihre Neigungen, Interessen und Vorlieben. Diese können dann Ausgangspunkte für Projekte sein.

In Sitzkreisen und Kinderkonferenzen werden die Ideen besprochen, den anderen Kindern der Gruppe verdeutlicht, gemeinsam weiterentwickelt und immer wieder reflektiert. Die durchgeführten Projekte stammen also immer dem Erfahrung- und Lebensumfeld der Kinder. Die Anzahl der Teilnehmer, sowie die Dauer des Projekts können mit dem Interesse der Kinder variieren. Bei der Umsetzung steht den Beteiligten ein großes Spektrum an Materialien und Methoden zur Verfügung. Durch das Ausschöpfen der zahlreichen Herangehensweisen (z.B. Diskussion, Besichtigung, Erforschen und Experimentieren, Rollenspiel, kreatives Gestalten, Musik, Reflexion, Bewegung, Austausch, Beobachtung...) können wir tief in das Thema und dessen Struktur eindringen. Indem die Kinder an allen Bereichen des Forschens und Entdeckens selbst beteiligt sind, erweitern sie nicht nur ihr Wissen, sondern erwerben Lern- und Problemlösekompetenzen. Jedes Kind bekommt vielfältige Gelegenheit das Wort zu ergreifen und sich sprachlich zu erproben.
Im Miteinander und Füreinander können die Kinder Toleranz und Verantwortungsgefühl sowie Regeln des Zusammenlebens kennen lernen und sich persönlich und sozial weiterentwickeln. Die Kinder fühlen sich wohl und angenommen, sie kennen ihre Stärken, Schwächen und Vorlieben und gewinnen ein hohes Maß an Selbständigkeit und Selbstsicherheit.
Sie erlangen die Fähigkeiten zur Kooperation und können sich aktiv und kreativ ins Spielgeschehen einbringen. Darüber hinaus lernen sie den Umgang mit Regeln und Konflikten. Das gibt ihnen Halt und Orientierung.

Um den Bedürfnissen und Interessen entsprechend des Entwicklungsstandes der Kinder gerecht zu werden, arbeiten wir in altershomogenen Stammgruppen.

Aus lernbiologischer Sicht ist die Projektarbeit ein optimaler Weg, neue Informationen mit vorhandenem Wissen in Verbindung zu setzen und abzuspeichern.

 

Diese Art zu lernen stärkt die Persönlichkeit des Lernenden und erweist sich als besonders nachhaltig. Die Kinder lernen das Lernen (Lernmethodische Kompetenz) und werden darin bestärkt innovative Ideen zu entwickeln. Somit werden sie „weltfähig“, das bedeutet die Kinder sind in der Lage, die Welt mitzugestalten.

Bildung sichtbar machen
Um Bildungsprozesse sichtbar und nachhaltig zu gestalten dokumentieren wir in unserer Einrichtung auf verschiedene Art und Weise. Neben der Dokumentation des Entwicklungsstandes des Kindes (Sismik, Seldak, Perik) dokumentieren wir auch in Form von wahrnehmender Beobachtung, Projektordner, Portfolio und den sprechenden Wänden. Eine pädagogisch wertvolle Dokumentation:

-       verleiht dem Handlungsprozess der Kinder Struktur

-       vermittelt den Kindern Wertschätzung, sie fühlen sich ernst genommen

-       gibt Anlässe, um sich zu erinnern und Gesehenes zu imitieren

-       ist eine wichtige Informationsquelle über das Denken, Fühlen, Können der Kinder und deren Entwicklung

-       fördert den Dialog zwischen Kindern, Eltern, Pädagogen und der Umwelt

-       schafft eine Verbindung zwischen der Erwachsenenwelt und der Welt des Kindes

-       ist ein wichtiger Bestandteil von Partizipation

-       ist ein professionelles Werkzeug der Pädagoginnen, um ihre Arbeit zu reflektieren

-       gibt Anregungen zum Weiterdenken, Experimentieren und Entwickeln

 

Struktur der Kindertagesstätte

Die Gruppen der Tagesstätte sind in fünf folgende altershomogene Gruppen aufgeteilt:

Gruppe 1:      Kinder zwischen 1 und 2 Jahren (Krippe)
Gruppe 2:      Kinder zwischen 2 und 3 Jahren (Krippe)
Gruppe 3:      Kinder zwischen 3 und 4 Jahren (Kindergarten)
Gruppe 4:      Kinder zwischen 4 und 5 Jahren (Kindergarten)
Gruppe 5:      Kinder zwischen 5 und 6 Jahren (Kindergarten)

Die Öffnung, und somit auch die Altersmischung, findet täglich zwischen 9:00 und 11:00 Uhr sowie im Garten, jeden Nachmittag und bei gemeinsamen Veranstaltungen statt.

 

 

 

Übergänge in der Kindertagesstätte

Übergänge sind in der Entwicklung der Kinder sehr prägende Situationen. Damit sie gestärkt aus diesem Prozess hervorgehen können, ist es wichtig, diese gut vorzubereiten und zu begleiten. Das Kind soll erfahren, dass es dieser Umbruchsituation nicht hilflos ausgeliefert ist, sondern sie aktiv mitgestalten kann. So wird der Übergang gemeinsam mit dem Kind geplant.

Eingewöhnung
Die Eingewöhnungsphase hat eine übergeordnete Bedeutung. Bis sich das Kind mit der neuen Umgebung vertraut gemacht und eine vertrauensvolle Beziehung zum pädagogischen Personal hergestellt hat, ist es notwendig, dass die Eltern ihr Kind zuverlässig begleiten und unterstützen. Dabei geben die Eltern dem Kind die Sicherheit, die es braucht, um sich auf das Neue erfolgreich einlassen zu können. Vor dem Kita-Eintritt findet ein ausführliches Aufnahmegespräch statt. Hier wird die Vorgehensweise des Eingewöhnungsmodels im Einzelnen besprochen. Während der Phase der Eingewöhnung findet ein ständiger Austausch zwischen dem pädagogischen Personal und den Eltern statt. Gemeinsam werden die Fortschritte des Kindes besprochen und die nächsten Schritte geplant.

In der Krippe wird das Berliner Eingewöhnungsmodel angewandt, das aus folgenden Phasen besteht.

1. Phase: Die Bezugsperson und das Kind bleiben eine Stunde und gehen dann gemeinsam nach Hause.

2. Phase: Die Bezugsperson bleibt ca. 45 Minuten, verabschiedet sich vom Kind und kommt nach ca. 10 Minuten wieder und holt das Kind ab.

3. Phase: Je nach Bedürfnis des Kindes werden die nächsten Eingewöhnungstage   geplant.

Im Kindergarten gibt es kein festes Modell. Art und Umfang der Eingewöhnung werden auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt.

Übergang von Krippe in den Kindergarten
Auch dieser Übergang wird zunächst durch Elterngespräche vorbereitet. Die Eingewöhnung von der Krippe in den Kindergarten findet dann ohne Eltern statt. Durch Gespräche und Bilderbuchbetrachtungen werden die Krippenkinder auf die bevorstehende Transition vorbereitet. In der Folge nimmt die Kindergartenerzieherin Kontakt zu den Krippenkindern auf. Die Bezugserzieherin begleitet, je nach Bedarf, das Kind für ca. 30 – 60 Minuten in die Kindergartengruppe. Zusammen wird das „Neue“ erforscht und erprobt. Die Dauer des Umgewöhnens richtet sich nach den Bedürfnissen der Kinder.

 

 

 

Übergang vom Kindergarten in die Schule
Der Wechsel von der Kindertagesstätte in die Grundschule ist für die Kinder ein großer Schritt mit neuen Anforderungen. Unser Ziel ist es, die Kinder und ihre Eltern über die Bedeutung des Schuleintritts zu informieren und sie durch die gemeinsame Gestaltung des Übergangsprozesses zu unterstützen. Wir arbeiten gut mit der Grundschule Pfaffenhausen zusammen, was den Kindern ebenfalls bei der Bewältigung des Übergangs hilft.

Um das gegenseitige Kennenlernen zu ermöglichen und Vertrauen aufzubauen, finden ein Kooperationsprojekt und ein Schnuppertag in der Schule und regelmäßige Büchereibesuche statt.

 

Vernetzung

Die Kita St. Christophorus ist in der Gemeinde Pfaffenhausen und der Öffentlichkeitsarbeit der Vereine eng verbunden. Wir organisieren beispielsweise den Martinsumzug, zu dem der gesamte Markt Pfaffenhausen eingeladen ist, nehmen aktiv an der Aktion „Pfaffenhausen leuchtet“ teil, sowie an dem vom Faschingsverein organisierten Faschingsumzug. Auch an unserem Sommerfest empfangen wir zahlreiche Gäste aus der Marktgemeinde.

Über unsere aktuellen Aktivitäten können sich alle Eltern und Interessierte auf unserer Homepage und durch Ankündigungen in der Mindelheimer Zeitung informieren.

Auch mit anderen Einrichtungen arbeiten wir partnerschaftlich zusammen wie z.B.

 

  • Fachdienste
  • SVE
  • Grundschule
  • Kindertagespflege und anderen Kindertagesstätten
  • Bücherei
  • Seniorenheim

 

 

Organisatorisches

Anmeldung

Die Aufnahme erfolgt zum 1. September und 1. März und die Anmeldung findet nach Ankündigung im März und/oder April statt.

 

Bei vorhandenen Plätzen und in dringenden Fällen können Kinder im Laufe des Jahres zum Ersten jedes Monats angemeldet werden.

 

Die Anmeldung nimmt die Leitung der Kindertagesstätte entgegen. Für Auskünfte steht Ihnen das gesamte Team zur Verfügung.

Elternbeitrag

Buchungszeit:                                Kindergarten:                 Krippe:


1 – 2 Std./Tag
(nur Schulkinder)             40,00 €                                  -

2 – 3 Std./Tag (nur Schulkinder)           50,00 €                                   -

bis zu 4 Std. /Tag                       100,00 €                          150,00 €

bis zu 5 Std./Tag                        110,00 €                          165,00 €

bis zu 6 Std./Tag                        120,00 €                          180,00 €

bis zu 7 Std./Tag                        130,00 €                          195,00 €

bis zu 8 Std./Tag                        140,00 €                          210,00 €

bis zu 9 Std./Tag                        150,00 €                          225,00 €

bis zu 10 Std./Tag                      160,00 €                          240,00 €            

 

Besuchen zwei oder mehrere Kinder aus einer Familie (auch Stief- oder Halbgeschwister) die Kindertageseinrichtung, erhalten sie wie bisher eine Ermäßigung von 10 € in der KiTa bzw. 20 € in der Krippe.

 

Zuzüglich zu den Gebühren ist monatlich ein Spielgeld von 6,00 € zu entrichten. Vollendet ein Kind, das die Kinderkrippe besucht, im Laufe des Besuchsjahres sein     3. Lebensjahr, so sind ab dem Folgemonat die Gebühren für den Kindergarten zu entrichten. Der Beitrag ist für 12 Monate zu zahlen.

 

Mit Wirkung zum 1. April 2019 werden die Elternbeiträge der Kinder bezuschusst. Der Beitragszuschuss für die gesamte Kindergartenzeit in Höhe von 100 € pro Kind und Monat wird mit einer Stichtagesregelung an das Kindergartenjahr gekoppelt. Er gilt ab dem 1. September des Kalenderjahres, in dem das Kind drei Jahre alt wird und endet mit der Einschulung.

In Ergänzung zur bereits bestehenden Beitragsentlastung im Kindergartenbereich werden durch das Krippengeld auch Eltern von jüngeren Kindern finanziell bei den Elternbeiträgen mit 100 € im Monat entlastet.
Das Krippengeld ist Einkommensabhängig.

 

Qualitätssicherung

Die Qualität der Kindertagesstätte wird durch die Transparenz des vielfälti­gen Angebotes (z.B. Projekttagebuch, Portfolio, Sprechende Wände, Elterngespräche, Entwicklungsbeobachtung durch Perik, Sismik/Seldak, Vorkurs Deutsch, Förderpläne, Wahrnehmende Beobachtung) gewährleistet.

Wir sichern die Qualität unserer Arbeit durch regelmäßige Elternbefragungen (Wünsche, Anregungen, Vorschläge), Mitarbeit des Elternbeirats, Umsetzen des Bildungs- und Erziehungsplanes, Teilnahme an von der Fachberatung angebotenen Leiterinnentreffen und Arbeitskreisen, sowie flexible Öffnungszeiten, Mittagsverpflegung und die Zusammenarbeit mit der Grundschule.

Das Team trifft sich vierzehntägig für zwei Stunden zur Teambesprechung. Zusätzlich steht den pädagogischen Mitarbeitern pro Woche eine gruppeninterne Teambesprechung, sowie eine Stunde Verfügungszeit zu. Außerdem findet täglich ein gruppenübergreifendes Frühteam zu organisatorischen Themen statt.

Wir arbeiten mit Fachkräften (Logopädische Betreuung, Frühförderung und Ergo­therapie, Jugendamt, Psychologen) zusammen.

Durch die Teilnahme an Fortbildungen, die regemäßige Überarbeitung der Konzeption, die Reflektion unserer pädagogischen Arbeit, Mitarbeitergespräche mit der Leitung und dem Träger sowie den Austausch mit anderen Kitas in der Verwaltungsgemeinschaft sichern wir die Qualität unserer Arbeit.

Der Qualifikationsschlüssel (Anteil von Fachkraftstunden zu Ergänzungsstunden) wird eingehalten.

 

Tagesablauf in der Krippe

Um dem Kind auch durch die äußere Struktur Sicherheit und Orientierung zu geben, folgt der Krippentag einem überschaubaren und immer gleichen Ablauf. Durch die Beziehungen zur Gemeinschaft und die tägliche Wiederholung von Ritualen entsteht ein „Wir-Gefühl“.

7:00 – 8:30 Uhr Bringzeit              Die Kinder treffen nach und nach in der Krippe ein und
           wählen ihren Spielbereich.                                              

Die pädagogische Kernzeit beginnt mit dem Morgenkreis. Anschließend gehen wir gemeinsam zum Händewaschen und Frühstücken. Selbstverständlich haben die Kinder jederzeit die Möglichkeit, nach ihrem eigenen Bedürfnis zu jeder Tageszeit zu Essen und zu Trinken. Dabei bestimmen die Kinder selbst, was und wie viel sie davon essen wollen.

Die pädagogische Arbeit während der Kernzeit beinhaltet neben dem Freispiel Projektarbeit, gezielte Angebote, Ausflüge, Turnen, Bewegungsangebote im Bewegungsraum und Garten, Wickel- und Toilettenzeiten und individuelle Schlaf- und Ruhezeiten.

Je nach Buchungszeit werden die Kinder ab 11:45 Uhr abgeholt. Während der Abholzeit findet ein kurzer Austausch zwischen Fachkräften und Eltern statt.

Ab ca. 11:30 Uhr Mittagessen mit anschließender Mittagsruhe. Das Essen wird täglich frisch von der Großküche in Ursberg geliefert.

Der Nachmittag gestaltet sich ähnlich wie der Vormittag.

Die Kindertagesstätte schließt um 17:00 Uhr.

 

Tagesablauf im Kindergarten

07:00 – 08:30 Uhr Bringzeit:         Ankommen in der Gruppe

Ebenso wie in der Krippe beginnt die pädagogische Kernzeit mit einem Morgenkreis. Anschließend haben die Kinder die Möglichkeit, in zahlreichen Funktionsräumen und dem Garten ihren Interessen nachzugehen sowie an den laufenden Projekten teilzunehmen. Die Brotzeit können die Kinder gleitend im Laufe des Vormittags im Bistro einnehmen.

Um 11 Uhr treffen sich die Kinder zum Abschlusskreis.

Ab 11:45 Uhr endet unsere pädagogische Kernzeit und die Kinder werden je nach Buchungszeit abgeholt. Parallel dazu beschäftigen sich die anderen Kinder mit Freispiel in der Gruppe oder im Garten.

Ab ca. 12:30 Uhr beginnt das gemeinsame Mittagessen und die Ruhephase der Kinder, die über Mittag bleiben. Das Essen wird täglich frisch von der Großküche in Ursberg geliefert.

Der Nachmittag gestaltet sich ähnlich wie der Vormittag.

Um 17:00 Uhr schließt die Kindertagesstätte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                 Januar 2020

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