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VG Pfaffenhausen  |  E-Mail: poststelle@vgem-pfaffenhausen.de  |  Online: http://www.vgem-pfaffenhausen.de

Eingewöhnung

Eingewöhnung in der Krippe:

Die Eingewöhnungsphase hat für die Krippe eine übergeordnete Bedeutung. Bis sich das Kind mit der neuen Umgebung vertraut gemacht und eine vertrauensvolle Beziehung zu seiner Erzieherin hergestellt hat, ist es notwendig, dass die Eltern ihr Kind in dieser Zeit der Eingewöhnung begleiten und unterstützen. Dabei geben die Eltern dem Kind die Sicherheit, die es braucht um sich auf das Neue erfolgreich einlassen zu können.

 

Es gelten folgende Grundsätze:

 

  • In der Regel dauert eine Eingewöhnung ca. drei Wochen. Dieser Zeitraum kann je nach Kind variieren.

 

  • Die Eltern sollen sich während der Eingewöhnung zurückhaltend verhalten, ihr Kind lediglich beobachten und auch nicht mit den anderen Kindern spielen.

 

  • Nach einigen Tagen wird nach Absprache mit der Erzieherin eine kurze Trennung von ca. 10 Minuten vereinbart. Ein kurzer, für das Kind deutlicher Abschied ist wichtig.

 

  • Während der Trennung verlassen die Eltern den Gruppenraum, bleiben aber in der Einrichtung erreichbar. Das Verhalten des Kindes zeigt, ob der erste Trennungsversuch gelungen ist. Schrittweise kann nun die Trennungszeit ausgedehnt werden.

 

  • Bei den folgenden längeren Trennungszeiten bleiben die Eltern bitte stets telefonisch erreichbar.

 

  • In der Eingewöhnung soll das Kind regelmäßig und ohne Fehlzeiten gebracht werden.

 

  • Nach ca. vier bis fünf Wochen hat sich das Kind in der Krippe eingelebt und fühlt sich wohl.

 

  • Wenn die Eltern aus wichtigen Gründen die Eingewöhnung nicht selbst übernehmen können, sollen sie ihrem Kind eine andere vertraute Person zur Seite stellen. Es wird allerdings empfohlen keinen weiteren Wechsel der Begleitperson vorzunehmen.

 

  • Vertraute Dinge von Zuhause, wie ein Schmusetuch, ein Kuscheltier, Bücher oder ein Lieblingsspielzeug können für das Kind während der ersten Zeit in der noch unvertrauten Umgebung sehr hilfreich sein.

 

  • Es sollten zwei bis drei Wochen eingeplant werden, um das Kind gut in die Gruppe zu begleiten. (kein Arbeitsbeginn)

 

 

Organisatorische Gestaltung:

 

Die Kinder werden zeitlich gestaffelt aufgenommen. Die genauen Tage und Uhrzeiten werden rechtzeitig mit den Eltern abgesprochen. Während der Eingewöhnung besucht das Kind die Krippe nur stundenweise.

 

1. - 3. Tag: Die Bezugsperson und das Kind bleiben eine Stunde und gehen dann gemeinsam nach Hause.

 

4. - 6. Tag: Die Bezugsperson bleibt ca. 45 Minuten, verabschiedet sich vom Kind und kommt nach ca. 10 Minuten wieder und holt das Kind ab.

 

ab dem 7. Tag: Je nach Bedürfnis des Kindes werden die nächsten Eingewöhnungstage geplant. Nach der Eingewöhnungszeit haben sich die meisten Kinder gut in der Krippengruppe eingefunden. Manchmal kann es nach einigen Wochen allerdings noch einmal zu einem Trennungsschmerz kommen, wenn die Kinder merken, dass sie jetzt jeden Tag in die Einrichtung kommen „müssen“. Gemeinsam mit den Eltern finden wir dann eine individuelle Lösung für das Kind, wie zum Beispiel die Anwesenheit noch einmal um eine halbe Stunde zu verkürzen. Wichtig ist es aber in dieser Situation, das Kind trotzdem weiter konsequent in die Einrichtung zu bringen. Meist ist diese Phase nach einer Woche vorbei.

 

Eingewöhnung im Kindergarten:

Schnuppernachmittag, bevor das Kind den Kindergarten besucht. Die stufenweise Eingewöhnung im Kiga findet weitestgehend ohne Eltern statt. Anwesenheitszeiten des Kindes werden dabei immer weiter ausgebaut.

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