Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

VG Pfaffenhausen  |  E-Mail: poststelle@vgem-pfaffenhausen.de  |  Online: http://www.vgem-pfaffenhausen.de

Blindenheim

Dominikus Ringeisen Werk

Eines der dominantesten Gebäude in Pfaffenhausen ist das "Blindenheim" , entlang der Hauptstraße und unweit der Pfarrkirche gelegen. Es war ursprünglich bis 1803 ein Priesterseminar und ging 1894 in den Besitz von Dominikus Ringeisen aus Ursberg über. Er machte daraus ein Blindenheim.

Hier leben seit dem Jahre 1894 St. Josefs-Schwestern zusammen mit den von ihnen betreuten blinden Männern und Frauen. Mittlerweile ist aus dem ursprünglichen Heim für Blinde ein großes Behindertenzentrum mit Wohnheimen, einer Förderstätte und einer Werkstatt für behinderte Menschen geworden. Auch ein großer Vielzweckraum, der Ringeisensaal, gehört dazu. Die Erweiterung entstand weitläufig auf dem Gelände der früheren Ökonomie der Blindenanstalt südlich des ursprünglichen Komplexes.

Die Filiale des Dominikus-Ringeisenwerkes Ursberg beschäftigt etwa 140 Arbeitskräfte, darunter sind viele Fachkräfte aus Heilerziehungsberufen. Im Heim leben rund 120 körperlich und geistig behinderte Menschen und noch 16 Klosterschwestern.

Das Blindenheim ist für Pfaffenhausen nicht nur als großer baulicher Komplex, sondern auch als Ort der christlichen Caritas und der Nächstenliebe, als bedeutender Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor sowie als wichtiger Teil der Ortsgemeinschaft von herausragender Bedeutung. Das Hauptgebäude, das den Namen St. Josef trägt und ehemals Priesterseminar war, wurde zwischen 1998 und 2003 grundlegend saniert und erneuert. Dieses historische Haus ist nicht nur Herzstück der Behinderteneinrichtung, sondern auch im gesamten Markt Pfaffenhausen prägend.

Zum Blindenheim gehört auch seit Jahrzehnten das Storchennest auf einem Kamin von St. Josef.

Josef Hölzle 6/05

drucken nach oben